Alle sozialen Dienste der evangelischen Kirche werden unter dem Begriff der Diakonie zusammengefasst. Diakonie bedeutet "Dienst" (= griech. "diakonia"). Mit dem Dienst für Schwache und Hilfsbedürftige versucht die Kirche dem zu folgen, was Jesus vorgelebt hat. Selbstverständlich gelingt das nicht immer. Die Kürzungen der staatlichen Sozialleistungen infolge der demografischen Krise machen auch vor diakonischen Enrichtungen nicht halt. Erst durch zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter ist es möglich, die Menschlichkeit im großen Umfang zu wahren.

Der christliche Glaube besteht aus Worten und Taten. Kirche und Diakonie sind daher nicht zu trennen. Es gibt keine Kirche ohne Diakonie und keine Diakonie ohne Kirche. Die Diakonie ist kein aus der Kirche ausgegliederter Sozialkonzern, sondern lebt vom Miteinander mit den Kirchengemeinden. In aller Stille sammeln wir in unserer Gemeinde Woche für Woche nach dem Gottesdienst die Kollekte für diakonische Zwecke in unserer Region. Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstkreises besuchen Kranke zu Hause und im Krankenhaus. Auf regionaler Ebene gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit: im Ambulanten Hospizdienst, in den Seniorenheimen oder auch bei der Telefonseelsorge.

"Was nicht  zur Tat wird, hat keinen Wert." Dieses Zitat von Gustav Werner, einem Begründer der Diakonie in Württemberg, bringt es auf den Punkt. Jesus hat uns nicht das Klagen und Lamentieren gelehrt, sondern das Handeln.


Diakonie ist Kletterhilfe: