Woche der Diakonie

„Füreinander“ lautet das Jahresthema der Diakonie und genau das ist Alltag für die Haupt- und Ehrenamtlichen. Füreinander, das ist Geben und Nehmen, wer gibt, bekommt - auf dem einen oder anderen Weg - etwas zurück. Wem geholfen wurde, der oder die ist später selbst bereit, andere zu unterstützen. Am Ende ist das ein Gewinn für alle.
Wir erzählen unsere Geschichten und möchten auch Ihre hören: Melden Sie sich bei uns! Tel.: 05541 / 98 19 15 oder per E-Mail: bettina.sangerhausen@evlka.de. Mehr lesen Sie auf: Diakonie-Münden.

Woche der Diakonie vom 4. bis 11. September 2022

 

Diakonie

Alle sozialen Dienste der evangelischen Kirche werden unter dem Begriff der Diakonie zusammengefasst. Diakonie bedeutet „Dienst“ (= griech. „diakonia“). Mit dem Dienst für Schwache und Hilfsbedürftige versucht die Kirche dem zu folgen, was Jesus vorgelebt hat. Selbstverständlich gelingt das nicht immer. Die Kürzungen der staatlichen Sozialleistungen infolge der demografischen Krise machen auch vor diakonischen Enrichtungen nicht halt. Erst durch zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter ist es möglich, die Menschlichkeit im großen Umfang zu wahren.

Der christliche Glaube besteht aus Worten und Taten. Kirche und Diakonie sind daher nicht zu trennen. Es gibt keine Kirche ohne Diakonie und keine Diakonie ohne Kirche. Die Diakonie ist kein aus der Kirche ausgegliederter Sozialkonzern, sondern lebt vom Miteinander mit den Kirchengemeinden. In aller Stille sammeln wir in unserer Gemeinde Woche für Woche nach dem Gottesdienst die Kollekte für diakonische Zwecke in unserer Region. Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstkreises besuchen Kranke zu Hause und im Krankenhaus. Auf regionaler Ebene gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit: im Ambulanten Hospizdienst, in den Seniorenheimen oder auch bei der Telefonseelsorge.

„Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert.“ Dieses Zitat von Gustav Werner, einem Begründer der Diakonie in Württemberg, bringt es auf den Punkt. Jesus hat uns nicht das Klagen und Lamentieren gelehrt, sondern das Handeln.

Matthias Lüskow